Freitagabend – abc-Extraetüde

Während ich mich abschnalle, höre ich schon den Kater, der mich anklagend anmaunzt. Sooo spät bist du, wir haben Hunger, warum gibt es noch nichts, es ist kalt hier draußen, wieso mussten wir so lange warten? Sei still, sonst kommt der Tierschutz, grummel ich, während ich versuche, die Haustür zu öffnen, ohne den Dickschädel des …

Freitagabend – abc-Extraetüde weiterlesen

Werbeanzeigen

Im Büro

„So variabel müssen Sie heutzutage schon sein, Flexibilität heißt das Zauberwort, Frau Müller, das wissen Sie doch, oder?“ Sie ballte die Faust in der Tasche und zwang sich zu einem nickenden Achselzucken. Mehr ging nicht. Das war ja wie in einem schlechten Roman hier. Gleich würde er sicher noch damit drohen, sie ansonsten zu entlassen. …

Im Büro weiterlesen

Der Vater im Krankenhaus

Der Vater ist im Krankenhaus. Es kommt mir vor wie eine Verzweiflungstat, wenn er - mal wieder - den Ärzten zu erklären versucht, dass ihm die Beine immer noch schmerzen (Durchblutungsstörungen), und sich bereitwillig erneut unters Messer legt. Er will keine Schmerzen mehr haben, entweder sollen die ihn reparieren, oder er stirbt halt während der …

Der Vater im Krankenhaus weiterlesen

Der Unterschied zwischen Sein und Haben – eine Wohnwagendystopie

Für die Abc-Etüden bei Christiane, Spielregeln etc. findet ihr hier.   Der Unterschied zwischen Sein und Haben - eine Wohnwagendystopie So eine Schei... , diesen Geburtstag hab ich mir ganz anders vorgestellt! Harmonisch und in wundervoller Umgebung einen durch und durch schönen, erholsamen Tag verbringen. Stattdessen sitze ich jetzt hier mit kalten Füßen im ebenso …

Der Unterschied zwischen Sein und Haben – eine Wohnwagendystopie weiterlesen

Die Welt von allen Seiten

  Ist der Froschkönig der, der am lautesten quakt? Der am höchsten springt? Oder der auf dem größten Seerosenblatt? Trübe Zeiten, in denen wir leben, wenn wir so denken, oder? Aber realistisch? Tickt unsere Gesellschaft so? Inzwischen? Oder schon immer? Ticke ich so? Angeregt durch Michael Moores Film „Where to invade next“, den ich heute …

Die Welt von allen Seiten weiterlesen

Verständigungsprobleme – abc.etüde

  Boah, schon wieder! Schon wieder hat sie Einwände, schon wieder so ne Fresse, schon wieder schlechte Laune. Warum muss sie alles torpedieren, was irgendwie den status quo, der doch ach so schlecht ist, wie sie nimmer müde wird zu betonen, verändern könnte? Die Welt ist ja soooo grau. Aber bitte nicht den Malkasten nehmen …

Verständigungsprobleme – abc.etüde weiterlesen

Schreien, schuften, Haare raufen

Seit Tagen dieser Balanceakt, dieses Vermitteln zwischen Menschen, dieses Hineinversetzen, Dochnichtverstehen, Ärgern, Nurjetztnichtausflippen, Allesirgendwieerledigen, Nichtdenfalschentreffen, SelbstnichtdabeiunterdieRäderkommen. Und dabei zwischendurch schreien, weinen, trösten. Habe ich schon gesagt: Ich balanciere nicht gerne. Ich fühle mich dabei plump und ungeschickt. Ich sage gerne, was ich denke, weiß aber inzwischen, dass das nicht in jeder Situation angemessen ist und …

Schreien, schuften, Haare raufen weiterlesen