Das letzte Mal – Beitrag zu den abc-Etüden

"Schnick Schnack Schabernack“ sprach er, während er sich auf die Hinterpfoten erhob. Seine kleinen Äuglein leuchteten, und die ganze Truppe hinter ihm rieb sich vergnügt die Krallen. Noch ein Wort von ihrem Vater, und es würde losgehen. „Loooooos“ ertönte es da, und die ganze Truppe setzte sich aufgeregt in Bewegung, am Zaun entlang bis zum …

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Ausweg?

Langsam und vorsichtig setzte er Fuß vor Fuß, immer darauf bedacht, seine ohnehin schon schmerzenden Füße nicht an den spitzen Steinen weiter zu malträtieren. Wie lange würde das noch so gehen? Wann, wann endlich würde er ankommen? Er wischte sich den Schweiß von den rotgebrannten Wangen und zog die inzwischen gebleichte Mütze tiefer ins Gesicht. …

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Bewerbungsgespräch II – schon wieder eine abc-Etüde

Bei uns laufen Bewerbungsgespräche. Wenn statt vier nur noch zwei Mitarbeiter da sind, ist die Arbeit einfach nicht zu schaffen. Ich durfte an den bisherigen zwei Bewerbungsgesprächen teilnehmen. Oder soll ich sagen, ich musste teilnehmen? Für mich sind das, im Gegensatz zu den sich Vorstellenden - die unzweifelhaft zu der Zeit einen recht hohen Stresslevel …

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Das Bewerbungsgespräch – abc-Etüde

Sie verfluchte sich. Was hatte sie sich nur dabei gedacht? Sie war freundlich begrüßt worden von dem netten Herrn am Empfang, der sie in das Besprechungszimmer geführt hatte mit der Bemerkung, es dauere leider noch ein paar Minuten, sie möge sich bitte einfach beim Kaffee oder den Kaltgetränken bedienen. Als ob sie irgendetwas herunterbekommen würde. …

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Was hilft? – Beitrag zu den abc-Etüden

  Die Welt verletzt, verrückt. Sie passt mir nicht mehr, kneift mich wie eine zu enge Hose. Unbehagen schwillt in mir, nimmt sich Raum und mir die Luft zum Atmen. Ängstlich schwinge ich mich ab und an in die Höhe, den Blick Richtung Horizont. Abstand soll gut tun, sagte man mir. Dass die Höhenangst gleich …

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Im Büro

„So variabel müssen Sie heutzutage schon sein, Flexibilität heißt das Zauberwort, Frau Müller, das wissen Sie doch, oder?“ Sie ballte die Faust in der Tasche und zwang sich zu einem nickenden Achselzucken. Mehr ging nicht. Das war ja wie in einem schlechten Roman hier. Gleich würde er sicher noch damit drohen, sie ansonsten zu entlassen. …

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Der Vater im Krankenhaus

Der Vater ist im Krankenhaus. Es kommt mir vor wie eine Verzweiflungstat, wenn er - mal wieder - den Ärzten zu erklären versucht, dass ihm die Beine immer noch schmerzen (Durchblutungsstörungen), und sich bereitwillig erneut unters Messer legt. Er will keine Schmerzen mehr haben, entweder sollen die ihn reparieren, oder er stirbt halt während der …

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