Zwischen Mond und Sonne

Als ich morgens um kurz nach 6 auf die Autobahn fahre, steht vor mir groß und rund und hell der Mond. Und hinter mir geht die Sonne auf, kitzelt meine Nase im Rückspiegel.

Ich fahre also zwischen Sonne und Mond daher. Wie schön, denke ich, und im nächsten Augenblick schiebt sich noch ein Schwarm Vögel in mein Blickfeld, flattert sonnenbeschienen vor dem Mond herum.

Und obwohl ich nicht sehr romantisch bin, bekomme ich eine kleine Gänsehaut und meine Gedanken fliegen nach Süddeutschland, es schwäbelt in meinem Kopf. Das hast du toll arrangiert, will ich dir zurufen, und bleibe doch ganz still, lasse das Radio aus und mich treiben.

Von Menschen zu wissen, auch ganz fernen, die vielleicht in ähnlichen Situationen an mich denken, das ist ein hohes Gut und ein schönes Gefühl.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s