Viel passiert

Und doch auch wieder nicht. Ich komme kaum zum Schreiben. Entweder laufe ich rum und mache Fotos wie hier

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oder hier

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in der Gruga, oder beim Spaziergang am Berger Hof:

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Oder es ist einfach ganz normaler Alltag. In dem mich allerdings das Aufräumfieber gepackt hat! Wenn ich jetzt meine Schubladen aufziehe, ist alles schön übersichtlich angeordnet, mein Kleiderschrank sieht (zum Teil) schon recht gut aus. Angeregt hat mich Marie Kondo, aber ich muss sagen, weder bin ich so disziplinert vorgegangen, noch empfinde ich es wirklich als Erleichterung oder befreiend, mich von Dingen zu trennen. Es ist einfach nur notwendig in unserem kleinen Haus, ab und an mal auszusortieren, und es gibt nach wie vor Dinge, an denen ich hänge. Aber das verändert sich ja auch mit der Zeit, und heute sortiere ich Sachen aus, von denen ich das vor zwei Jahren noch nicht für möglich gehalten hätte. Also prüfe ich mich lieber regelmäßig, als dass ich so eine Hauruck-Aktion mache. Die mich wahrscheinlich auch völlig überfordern würde.

Zur Entspannung geh ich dann an der Ruhr spazieren oder stromer durch den verzuckerten Garten.

Anfang der Woche hatte ich zwei Tage frei und war kurz im Sauerland, eine Freundin besuchen, die ich schon aus der Grundschule kenne. Wir haben inzwischen viel zusammen erlebt, obwohl wir auch phasenweise gar keinen Kontakt hatten, insbesondere, als sie ihre zwei Kinder bekam und großgezogen hat. Erst danach wurde der Kontakt wieder intensiver.

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Nein, das ist nicht die Freundin, dieses Bild ist auf unserem Spaziergang durch die klirrend kalte Luft entstanden. Verliebt habe ich mich in ihn:

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Ich mag die Wärme der Pferde an kalten Tagen, das hat irgendwas ganz besonderes.

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Und ich mag es, mit meiner Freundin über die Hügel zu laufen.

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Wir haben u.a. ihre demente Mutter besucht, und sie hat mich tatsächlich erkannt! Ich war von den Socken, und erst recht, als sie auch am nächsten Tag noch wusste, dass ich da war. Mein Mann hingegen war ihr völlig aus dem Kopf gefallen, sie fragte mich als erstes, ob ich denn noch zu Hause wohnen würde. Und was ich denn gemacht hätte nach der Schule. Irgendwann während unseres Gespräches fiel ihr immer mehr ein, und schließlich kam die Frage, wer denn eigentlich gestorben sei, Papa oder Mama. Das ist jetzt über 2 Jahre her und sie wusste es noch. Meine Antwort hat sie allerdings ständig wieder vergessen, aber wir konnten zusammen darüber lachen.

Es hat mir so viel Spass gemacht, mit ihr zu reden. Immer wieder überlege ich, ob das nicht für mich eine erfüllende Tätigkeit wäre, mehr mit an Demenz Erkrankten zu machen. Aber die Regelmäßigkeit und die Verpflichtung, die z.B. solch ein Ehrenamt mit sich bringt, schrecken mich zur Zeit noch ab.

Jetzt bin ich wieder zu Hause, und auch hier gibt es Neuigkeiten, aber das wird ein anderer Beitrag 😉

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4 Gedanken zu “Viel passiert

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