Versunken

Seit langem mal wieder völlig versunken.
Wie ein Kind stundenlang der Welt entrückt.
Nach eigenem Tempo gelebt.

Ich hatte gestern frei und war alleine. Nach dem Aufstehen habe ich kurz die Wohnung aufgeräumt und einen Kuchenteig in den Backofen geschoben. Während ich wartete, schon mal im Internet gestöbert, dann habe ich mir alte Klamotten angezogen und bin in meine Töpferhütte verschwunden. Für Stunden. Zwischendurch was getrunken, nochmal ein paar Tipps abgeguckt aus Internet-Tutorials, dann weiter gewerkelt. Ruckzuck war es 15 Uhr, schnell noch einen zweiten Kuchenteig angesetzt, geduscht, die Katzen versorgt, aber mit den Gedanken immer noch beim Ton, bei Glasuren etc.
Zur Krönung noch der Freundin eine Gesichts-Massage bzw. Cranio verabreicht.

Völlig geerdet den Mann abends in die Arme geschlossen.
Für solche Tage bin ich dankbar.
Tage, die keine Fragen aufwerfen, nur Antworten.
Runde, warme Tage mit breitem Grinsen.

2 Gedanken zu “Versunken

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