Zu viel

Kennt ihr das, wenn alles zu viel ist?

Zu viel Termine,
zu viel Hetze,
zu viele Autos,
zu viele Menschen,
zu viel Lärm.

Zu viel Arbeit, die getan werden muss.
Auch zu viel Arbeit, die getan werden will.

Zu viel Essen, zu viel Wein, zu viele Wachstunden.
Zu viele Leute, die ich anrufen oder treffen möchte.
Zu viele Bücher, die ich lesen, zu viele Filme, die ich sehen möchte.
Zu viel Zeit, die ich nicht zu Hause bin.

Zu viel Freude zu teilen,
zu viel Liebe zu erwidern.

Zu viel, viel zu viel.

 

Das Gegenteil?

Viel lang Weile
Viel Ruhe
Viele Wege zu Fuß
Viel Einsamkeit
Viel leise Klänge, Windgesäusel, Grillenzirpen, Vogelgezwitscher

Müßiggang und maßvolle Arbeit im Wechsel.

Frisches Brot, etwas Gemüse, viel Schlaf.
Abgeschiedenheit
Zentriertheit
Ortsgebundenheit

Klingt irgendwie nach Klosteridylle.

Wäre das ein Lebensentwurf für mich?

5 Gedanken zu “Zu viel

      1. Sondern? Ich habe ehrlich gesagt nicht so richtig eine Vorstellung davon, wie oder wo ich dann leben würde, heutzutage. Und sind Klöster nicht auch aus Eremitentum entstanden?Wie auch immer, je älter ich werde, desto erfüllender finde ich den Austausch mit anderen Menschen, aber auch immer anstrengender den Umgang im „normalen Alltag“. Der Bogen spannt sich halt immer weiter auf von einem Extrem zum anderen.

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