Fototermin und sonst noch was

Mein Lieblingsmann hatte heute einen Fototermin mit der Tochter einer Freundin von mir und der Freundin selber. Zum ersten Mal haben wir haben wir das „Studio“ in unserem Wohnzimmer aufgebaut, mangels anderer Räumlichkeiten. Und was soll ich sagen? Es war wunderbar! Wozu brauchen wir andere Räume, hier funktionierte auch alles, schwarzer Hintergrund, weißer Hintergrund, Einzelbilder, Paarbilder, und zum Schluss sind wir noch in den Park um die Ecke, um noch ein paar Fotos im Grünen zu machen.

M., die 13-jährige Tochter meiner Freundin, hat wirklich eine natürliche Anmut. Es hat Spaß gemacht zu sehen, wie sie vor der Kamera agiert, und die Mutter (Darf ich das wohl sagen? Ich sags jetzt einfach.) war superstolz. Zu Recht. Da haben die Eltern alles richtig gemacht. Und auch meine Freundin hat wirklich schöne Fotos von sich bekommen. Es war ein schöner, leichter und angenehmer Nachmittag mit den beiden.

Und ich selbst, ich habe auch ein paar nette Fotos von mir bekommen, denn wie so oft war ich vorher das „Lichtmodel“. Da wird ja nur rumgespielt mit Blitzentfernungen, Hintergründen, Sitzgelegenheiten, da ist alles so herrlich ungezwungen, so dass es mir Spaß macht, ein bisschen zu posen.

Und unsere Katzen? Die eine hat alles verschlafen, die andere wollte zwischendurch gerne mal mit aufs Bild.

Unsere Kater sind halt so unterschiedlich wie mein Lieblingsmann und ich.

 

Was sonst noch war

Gespräch über das Bloggen. Darüber, dass es wohl eine Seite an mir gibt, die einige Menschen in meinem näheren Umfeld so noch nicht wahrgenommen haben.
Ich bin erstaunt, habe ich mich doch schon mein Leben lang bei mir und kann mich so schnell an mir nichts überraschen.

Vielleicht entsteht dieser Eindruck einer „Anderen“ durch den winzigen Ausschnitt, den so ein Blog nur zeigen kann. Niemand sieht meine Mimik, während ich schreibe, meinen zweifelnden oder lachenden Blick, der das Geschriebene konterkariert. Und Mimik habe ich wahrlich zu Genüge! Oft genug verselbständigt sie sich, auch in Situationen, wo es mir gar nicht so recht ist.

Vielleicht kommen auch durch die Ruhe und Gerichtetheit beim Schreiben Gedanken endlich mal dazu, sichtbar zu werden, wie Spinnenwebfäden im Abendlicht. Sie werden nicht zerrissen vom nächsten und nächsten und nächsten Gedanken, sondern dürfen ein bisschen rumschweben und wabern, bevor sie mir so erscheinen, dass ich sie anheften kann an etwas, was schon da ist. So dass sie eine Geschichte ergeben. Oder eben einen Gedanken-Gang. Übrigens ein schönes Wort, sofort sehe ich einen Gang und rechts und links hängen sie rum, die Gedanken, warten darauf, gepflückt zu werden wie reife Äpfel. Und Jeder und Jede macht was Anderes aus ihnen, Apfelkuchen, Apfelmus, Apfelsaft, Äppelwoi…

An apple a day…

Schönen Abend noch!

 

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